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FACHTAG 15.10.16
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Wenn Sucht nicht das Einzige ist
Zusammentreffen von Sucht und psychischen Erkrankungen

Fachtag der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen für Suchtkranke e. V.

Region Heilbronn-Franken
am 15.10.2016 im Festsaal des ZfP Weinsberg

Kurzbericht:

Bei einem Teil der Menschen mit einer Suchterkrankung besteht außerdem eine psychische Erkrankung. Von den Betroffenen wird diese zusätzliche Belastung oft nicht erkannt oder aus Scham tabuisiert. Suchtkranke mit solchen Begleitstörungen werden immer wieder auf „ihr“ Suchtmittel zurückgreifen, wenn sie nicht im Rahmen einer Therapie bessere Alternativen kennen lernen.

Behandler und Selbsthilfegruppen geraten hier oft an die Grenzen ihrer Möglichkeiten und ihres Wissens. In dieser Tagung sollte es um das Erkennen von Chancen gehen, damit Betroffene angemessene Unterstützung finden und ermutigt werden, sich neben dem Suchtthema mit ihrer psychischen Erkrankung auseinanderzusetzen.

 

Zu dem Fachtag hatten wir Betroffene und Angehörige aus Selbsthilfegruppen,

Ziel der Veranstaltung war die Vermittlung von Kenntnissen über die Ursachen von Sucht, den Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen sowie den Umgang mit Krisen und möglichen Handlungsstrategien, die Basis sind für professionelles Arbeiten in vielen sozialen Bereichen außerdem ein Überblick über wichtige psychischen Störungen gegeben, die häufig mit Suchtmittelkonsum assoziiert sind. Des Weiteren wurden konstruktive Möglichkeiten aufgezeigt, wie Patienten mit Doppeldiagnose integrativ behandelt werden können.

 

 

Ziel der Veranstaltung war die Vermittlung von Kenntnissen über die Ursachen von Sucht, den Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen sowie den Umgang mit Krisen und möglichen Handlungsstrategien, die Basis sind für professionelles Arbeiten in vielen sozialen Bereichen.

 außerdem ein Überblick über wichtige psychischen Störungen gegeben, die häufig mit Suchtmittelkonsum assoziiert sind. Des Weiteren wurden konstruktive Möglichkeiten aufgezeigt, wie Patienten mit Doppeldiagnose integrativ behandelt werden können.
 

 

 

Aufgrund der Vorträge sind die Grenzen der Selbsthilfe wie folgt zu beachten:

 

•Eine grundsätzliche Gruppenfähigkeit muss gegeben sein.
•Oftmals beziehen sich DD- Patienten wegen ihrer autistischen Tendenzen und sozialen Ängste mit ihren Beiträgen nur auf den Gruppenleiter und halten sich ganz zurück.
•Eine begrenzte Konzentrationsfähigkeit und emotionale Schwingungsfähigkeit schränken ihre Gruppenfähigkeit ein.
•Betroffene können nur zum Teil von den Beiträgen anderer profitieren 

•Selbsthilfe scheint für vitalere Betroffene geeignet, nicht aber für Menschen mit einer chronifizierten Schizophrenie.  

•Abstinenz ist nicht immer einhaltbar. Teilerfolge, ggfls. Teilabstinenz müssen gewürdigt werden. 

•Klassische Suchtselbsthilfe scheint derzeit nur für abstinenzorientierte DD-Betroffene geeignet.  

•Eine solche Abstinenzmotivation sollte sich aber auch dieses Klientel erst entwickeln dürfen. Dies stellt die SHG vor die Frage des Selbstverständnisses. 
Eine Krankheitseinsicht für beide Erkrankungen sollte weitestgehend vorhanden sein.

 

 

Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen für Suchtkranke e. V. Region Heilbronn - Franken